Seilunterstützter Zugang am Colonia Haus

Das Colonia-Haus ist das höchste hauptsächlich zu Wohnzwecken genutzte Gebäude Deutschlands, das im Kölner Stadtteil Riehl steht. Es wurde 1973 fertig gestellt und ist 147 Meter (mit Antenne 155 Meter) hoch.

Ein Traum für jeden Industriekletterer ein Alptraum für den Gebäudebesitzer wenn es denn zu Schäden an der Fassade kommt - es sei denn, er hat eine Firma für Höhenarbeiten an der Hand die eben auch Schäden wie Betonkorrosion beheben kann.

Im Laufe von nunmehr 35 Jahre kam es zu einigen Schäden an der Fassade.
Als größeres Problem erweisen sich die Kanten der Balkonplatten. Hier dringt an der Verbindung zw. Betonplatte und Betonbrüstung, Feuchtigkeit in die Platte ein und führt zu Korrosion an der Bewehrung der Balkonplatten. Durch die Korrosion des Bewehrungsstahls kommt es dann zu Abplatzungen am Beton.
Da ein Großteil des Hauses noch mal einen zweigeschossigen Flachdachsockel besitzt, war hier die ganzen Jahre kein größerer Handlungsbedarf gegeben, da durch etwaige herunterfallende Betonteile keine Gefahr für Passanten und Bewohner bestand.

Im Winter 2007/2008 stellt man allerdings fest dass sich auch Ablösungen oberhalb des Notausganges und des Glasvorbaus befanden und somit doch dringender Handlungsbedarf besteht. Aufgrund der Höhe des Gebäudes war es nur mittels seilunterstützter Zugangsverfahren möglich diese Stelle kurzfristig zu sichern.

Im Zuge der Gefahrstellenbeseitigung wurde eine ausgiebige Dokumentation der Schadstellen gemacht und dann zusammen mit der Firma PCI eine Sanierungskonzept entwickelt welches im Frühjahr 2008 umgesetzt werden soll.


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